| Die Entstehung von Parkour... Le Parkour hat seine Wurzeln im Vietnamkrieg. Damals mussten die auslaendischen Truppen versuchen so schnell und effizient wie moeglich im Dschungel voran zu kommen, um eine Chance gegen die einheimischen Buschkaempfer zu haben, die natuerlich den Wald und dessen Terrain bestens kannten. Der Vater von David Belle war einer dieser Soldaten, der damals im Vietnamkrieg diente und maßgeblich an der Entwicklung des Parkour beteiligt war. Wieder zurueck in seiner Heimat erzaehlte er seinem Sohn Geschichten ueber die Kaempfe und unter Anderem auch von deren Fortbewegung. Da wurde David natuerlich neugierig und fragte seinen Vater, ob er ihm auch beibringen koennte sich so effizient zu bewegen. So kam es, dass er bald schon mit seinem Vater anfing im Wald zu trainieren. Die naechste Etappe der Entwicklung folgte aber schon bald als die Familie Belle in die Pariser Vorstadt Lisses umzog. Dort hatte David nun ploetzlich keinen Wald mehr, in dem er trainieren konnte und so musste er die erlernten Techniken wohl oder uebel auf urbanes Terrain uebertragen. Als er nun anfing sich geeignete Plaetze zu suchen und dort trainierte kamen schnell andere Jugendliche und fragten, was er mache und ob sie denn auch mit ihm ueben koennten. So bildete sich schnell eine ganze Gruppe in Lisses, die gemeinsam trainierte und schnell immer mehr Techniken der Hindernissueberwindung erfand. Vorerst blieb Parkour allerdings nur in Lisses bekannt. Doch im Zeitalter der Massenmedien und des Internets sollte das nicht lang so bleiben und so gab es vor wenigen Jahren dann einen regelrechten Parkourboom vor allem in Deutschland, den USA und Russland. Heutzutage gibt es regelmaessig Workshops und viele kleine Parkourgruppen, die sich in den Staedten immer mehr etablieren. Vor allem durch das Internet, wird die Entwicklung von Parkour immer schneller vorangetrieben und die Verbreitung nimmt rasend zu. Philosophie... Parkour ist nicht direkt eine Sportart, es ist mehr eine Philosophie, oder auch eine Kunst. Parkour wird daher auch als die Kunst der Fortbewegung angesehen. Es kommt darauf an Hindernisse und Grenzen so effizient und flüssig wie möglich zu überwinden. Der Flow, der Bewegungsfluss, ist also wesentlich für Parkour. Außerdem geht es darum Grenzen, sowohl mental als auch physisch zu überwinden und einfach einmal neue Wege zu gehen. Warnung: Es kommt auf keinen Fall darauf an die spektakulärsten Sachen zu machen oder von so hoch wie möglich zu springen. Man sollte sich schrittweise an seine Grenzen herantasten und klein anfangen. Erst wenn man sich vollkommen sicher ist, den Sprung zu schaffen, dann ist man bereit ihn auch wirklich zu machen. Wenn man sich nicht sicher ist, dann kann man sich nicht auf seine Sache konzentrieren, man wird unsicher und es geht letzendlich schief. Außerdem sollte man nie bei Regen, oder Nässe für Parkour trainieren man könnte auf nassen Stellen abrutschen und sich verletzen. |